Prepaid-Karten

Wissenswertes zu Prepaid-Kreditkarten

Welche Vor- und Nachteile mit einer Prepaid-Kreditkarte verbunden sind

Alle wollen Prepaid - der Wunsch nach Vertragslosigkeit, der in der Mobilfunkbranche seinen Anfang nahm, wird mittlerweile auch bei den bargeldlosen Zahlungsmitteln erfüllt - mit einer Prepaid-Kreditkarte. Die Sicherheit ist bei der Prepaidkreditkarte der wohl größte Vorteil, die verhältnismäßig hohen Gebühren der augenscheinlich gewichtigste Nachteil.

Wie funktioniert eine konventionelle Kreditkarte?
Bei einer traditionellen Kreditkarte bezahlt man seine erworbene Ware bargeldlos quasi auf Kredit, daher auch der Name. Durch Unterschrift oder die Angabe der Kreditkartennummer und eines zusätzlichen Sicherheitscodes wird für das gekaufte Produkt im stationären Handel oder im Internet die Zahlung an den Verkäufer entrichtet. Dieser Negativ-Saldo auf der Karte wird einmal im Monat ausgeglichen, der geschuldete Betrag vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht. Vom Zeitpunkt des Kaufs bis zur Abrechnung erhält man seinen Einkauf also zinslos vom Kreditkartenunternehmen (VISA, AmericanExpress, Barclay's, ...) vorfinanziert. Der Verkäufer einer Ware, die per Kreditkarte bezahlt wurde, führt an das Kreditkartenunternehmen eine Gebühr ab, die meist zwischen 3% und 7% liegt. Damit wiederum rechnet sich für alle Beteiligten der Zahlungsvorgang. Die Verlockung, nicht sofort zahlen zu müssen, verleitet mehr Kunden zum Kauf, der Käufer erhält einen zinslosen Kredit von bis zu 4 Wochen und die Kreditkartenunternehmen verdienen gut an der Marge, die sie bei jedem Kauf erhalten. Zudem erhalten sie vom Karteninhaber häufig eine Jahresgebühr, die je nach Karte zwischen 29 und über 1.000 EUR liegen kann.

Jede herkömmliche Kreditkarte ist mit einem Limit versehen, das entweder bei der Ausstellung der Karte vorgegeben oder individuell verhandelt wird. Typischerweise ist dieses Limit, das die maximalen Ausgaben mit der Karte innerhalb eines Monats festlegt, relativ großzügig bemessen, also häufig 5.000,- EUR, 10.000,- EUR oder mehr, unabhängig vom etwaigen Kontostand auf dem Girokonto, von dem das Geld abgebucht wird. Das ist riskant, denn meist fehlt es dem Karteneigentümer an Überblick, was mit der Karte bereits bezahlt wurde und die Sorgenfalten beim Öffnen der monatlichen Abrechnung sind tief.
Überzieht man sein Kreditkartenkonto, also lässt sein Minus nicht oder nicht vollständig durch eine Abbuchung vom normalen Bankkonto ausgleichen, verlangt auch das Kreditkartenunternehmen Überziehungszinsen, die oft sehr happig sind.

Welchen Vorteil hat dagegen eine Prepaid-Kreditkarte?
Der Zahlungsvorgang als solcher ist identisch zu einer klassischen Kreditkarte. Was eine Prepaid-Kreditkarte besonders auszeichnet, ist das Ausgabenlimit, das man selbst duch Guthabenaufladung festlegt. Es kann nicht mehr ausgegeben werden, als Geld auf der Karte ist, egal ob vom Inhaber selbst oder bei einem Missbrauch / Diebstahl der Karte. Gerade durch den immer wiederkehrenden Diebstahl von Kreditkartennummern und den recht erfinderischen Missbrauchsaktionen der Übeltäter sind diese Informationen wünschen viele Kunden zwar die Online-Zahlungsmöglichkeit per Karte, aber gleichzeitig eine Minimierung des Risikos, Opfer einer solchen Straftat zu werden. 

Das Budget legt man selbst fest, es gibt keine Überziehung, keine Soll-Zinsen, das Risiko des Kartenmissbrauchs ist auf die Höhe des Guthabens begrenzt. Womit auch viele Eltern eine sichere Möglichkeit sehen, ihrem jugendlichen Nachwuchs zwar die Vorteile einer Kreditkarte für den Urlaub oder den Kauf im Internet an die Hand zu geben, ohne aber das Leerräumen der eigenen Finanzreserven fürchten zu müssen. Im Grunde wie bei der vor ca. 15 Jahren eingeführten Geldkarte, bei der man sein Guthaben auflädt und dann mit der Karte beim Bäcker oder am Zigarettenautomaten bezahlen kann, bis sie leer ist. Die Nutzung der Geldkarte ist aber nach wie vor gering, zu umständlich und mit fragwürdigem Zusatznutzen gegenüber ec- oder Kreditkarten wird sie nur selten im Handel genutzt, ganz im Gegensatz zu Prepaidkreditkarten.

Beim Vergleich der Anbieter solcher Karten ist festzustellen, dass sich der Blick auf die Gebühren und die Sicherheitsfeatures lohnt. Unser Prepaid-Testsieger, die LBB VISA Prepaid, überzeugt mit kurzer Kündigungsfrist, hoher Guthabenverzinsung, einer günstigen Jahresgebühr von 39,- EUR, ist ohne Schufa- oder Bonitätsprüfung erhältlich und kann wie eine herkömmliche Kreditkarte uneingeschränkt zu allen Zwecken eingesetzt werden, einschl. Bargeldabhebung im In- und Ausland, in der EUR-Zone sogar kostenfrei. Für den Einsatz als Kinder-Kreditkarte besonders geeignet ist wiederum die MyPrepaid-Mastercard, da sie schon für Personen ab 14 Jahren verfügbar ist, strengere Limits bei der Aufladung vorgibt, keine Bargeldabhebung erlaubt und speziell für Eltern verschiedene Kontroll-Funktionen bietet.

Prepaid-Kreditkartentest


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